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Sonderausstellungen

SHARED HISTORY ON TOUR: Eine deutsch-niederländische Geschichte auf Schienen

Vom 30.05.2021 - 04.07.2021

Die grenzüberschreitende Geschichte der Niederrheinlande im 19. und 20. Jahrhundert steht im Themenjahr 2021/22 im Fokus eines gemeinsamen Projektes dreier Museen: 200 Jahre gemeinsame Geschichte, zwei Jahrhunderte, die die Region in ihrer kunst-, kultur- und landesgeschichtlichen Entwicklung maßgeblich prägten. Immer wieder wird in die Ausstellungspräsentationen der größere Kontext der deutschen und niederländischen Geschichte miteinbezogen.

Als Teil des Projektes „Die Geschichte von Krieg und Freiheit ohne Grenzen“ (Shared History) im INTERREG-Programm Deutschland-Nederland der Europäischen Union erzählt die Wanderausstellung „Shared History on Tour: Eine deutsch-niederländische Geschichte auf Schienen“ von der Eisenbahngeschichte der Niederrheinlande und zeigt Schlüsselszenen in den Begegnungsräumen der Eisenbahn als 360°-Videos. Ausgangspunkt ist die Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Wesel. Zwischen ihrer Eröffnung 1874 und ihrer Sprengung 1945 war sie ein wichtiger Verkehrsweg zwischen Deutschland und den Niederlanden, als Strecke für Fernreisende, Staatsmänner und internationale Post zeitweise auch von europaweiter und sogar globaler Bedeutung.

Für die Zeit ihres Bestehens wird die Geschichte der Weseler Brücke aus verschiedenen Perspektiven von beiderseits der Grenze betrachtet. Anhand der wichtigsten Ereignisse der Zeit werden Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte der beiden Nachbarländer deutlich.

Das Projekt „Die Geschichte von Krieg und Freiheit ohne Grenzen“ wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und durch die Europäische Union, das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE NRW) und die Provinzen Gelderland und Limburg mitfinanziert.


Trailer zur Ausstellung

NIEDERRHEINKUNST ∙ HEIMAT und DUDEN. Malereien von Martin Lersch

Vom 27.09.2020 - 13.06.2021

„Martin Lersch trifft…“. So könnte man die neue Ausstellung des niederrheinischen Künstlers überschreiben, in der er sich mit historischer Kunst zu der Geschichte seiner Heimat auseinandersetzt. So entstehen spannungsreiche Beziehungen zwischen historischen Vorlagen und der künstlerischen Moderne der Gegenwart.

Der Künstler wird in seiner Ausstellung Beispiele der Weltkunst und historische Bildmotive aus der Dauerausstellung des LVR-Niederrheinmuseums Wesel aufgreifen und mit den Stilmitteln seiner Kunst darauf antworten.

Martin Lersch sagt „Dudenartige Nachschlagwerke sind uns hilfreich, Ordnung und Verständnis in den Sprachen der Erde zu finden. Erklärungsversuche und Utopien benötigen wir Menschen.“

Der „zweite“ Duden, den Martin Lersch in diesem Projekt schreibt, lädt dazu ein, die Utopie hinter den Wörtern zu entdecken.