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Sonderausstellung

Unsere Familie im Ersten Weltkrieg

vom 3.11. - 30.12.2018

Der Erste Weltkrieg forderte rund 17 Millionen Todesopfer und gilt in der historischen Rückschau als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts. In dieser Ausstellung geht es allerdings nicht um Ursachen und Hintergründe des Krieges, nicht um seinen Verlauf oder um seine Folgen. Dagegen erscheint der Erste Weltkrieg nahezu ausschließlich im Spiegel privater Nachlässe. Die Präsentation richtet ihren Blick auf Menschen, die diesen Krieg erlebten und erlitten: Männer, Frauen und Kinder vom Niederrhein. Gesellschaftliche Auswirkungen des Krieges scheinen dabei andeutungsweise auf.

Die Ausstellung ist somit ganz wesentlich aus persönlichen Hinterlassenschaften zusammengestellt, die bis heute in Familienbesitz aufbewahrt blieben. Nach einem Aufruf bereits im Jahre 2013 wurden dem Museum über 80 private Nachlässe aus Wesel und vom Niederrhein anvertraut. Mittlerweile liegen annähernd 4.000 Objekte vor, hauptsächlich Fotos und Alben, Feldpostkarten und –briefe, dazu auch amtliche Dokumente, Bücher und anderes Schriftgut sowie Orden, Ehrenzeichen und weitere Einzelobjekte.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl und vermutlich nur einen kleinen Teil dessen, was in unserer Region in Familienbesitz über den Ersten Weltkrieg erhalten blieb, der vor 100 Jahren zu Ende ging. Sie führt zurück in eine Zeit, deren Lebensbedingungen und Lebenswirklichkeiten, deren Normen- und Wertesysteme sich fundamental von denen unserer Gegenwart unterscheiden. Die Ausstellung lenkt den Blick auf Gesichter und Geschichten aus dieser Zeit, auf den Alltag der Soldaten und Daheimgebliebenen.

Zu dieser Sonderausstellung können Führungen für Gruppen und Schulprogramme gebucht werden, Dauer je 1 St. Kontakt: Tel. 02234 9921-555

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